Mobilität

Mit Bus und Bahn

Alle Busse, Straßenbahnen, S-Bahnen, Regionalzüge und die Schloßgartenbahn gehören zum Karlsruher Verkehrsverbund (KVV), mit dem ein Vertrag über eine Netzkarte für Studierende besteht. Dazu müssen alle Studierenden, ob sie nun fahren oder auch nicht, einen sogenannten Sockelbeitrag leisten. Er beträgt momentan 17,50 € und ist in den 62,70 €, die ihr jedes Semester an das Studentenwerk zahlen müsst, inbegriffen. Dadurch seid ihr zur freien Fahrt zwischen 18 und 5 Uhr sowie am Wochenende und Feiertagen berechtigt. (Leider gilt die FriCard/KIT-Card nicht als entsprechender Nachweis, sodass ihr zusätzlich den kleinen faltbaren KVV-Ausdruck, der die aktuelle Immmatrikulation bestätigt, mitführen müsst).

Wenn ihr mehr haben, sprich den KVV rund um die Uhr nutzen wollt, müsst ihr euch das eigentliche StudiTicket noch hinzu kaufen. Im Wintersemester 2010/2011 kostet es stattliche 116,30 €. Dabei ist es in den vergangen Jahren stetig teurer geworden. Bei seiner Einführung vor 10 Jahren war es noch für schlappe 100 DM zu haben und damit weniger als halb so teuer! Das StudiTicket gilt immer für 6 aufeinanderfolgende Monate, die ihr aber ansonsten frei bestimmen könnt. Achtung: Im Urlaubssemester habt ihr keinen Anspruch auf den Kauf eines StudiTickets.

Ansonsten könnt ihr euch Einzelfahrkarten kaufen. Karlsruhe (2 Waben) kostet 2,20 € (1,70 € mit BahnCard). Es gibt auch einen Kurzstreckentarif (1,70 € bzw. 1,30 € mit BahnCard) wie zum Beispiel zwischen der Kaiserstaße und dem Europaplatz. Nähere Informationen findet ihr auf www.kvv.de. Besitzt ihr keine BahnCard (25 oder 50), lohnt sich auch eine 4er-Karte. Mit der BahnCard 100 gilt im gesamten Stadtgebiet das City-Ticket. Mit allen Fahrkarten ist die Fahrradmitnahme kostenlos; zwischen 6 und 9 Uhr ist aber keine Fahrradmitnahme möglich.

Apropos BahnCard: Studierende unter 26 erhalten die BahnCard 50 (2. Klasse) für den halben Preis. Für nur 118 € erhaltet ihr ein Jahr 50 % Rabatt bei der Deutschen Bahn. Für die BahnCard 25 bzw. 100 gibt es ein entsprechendes Angebot nicht.

Mit dem Fahrrad…

… kommt man von allen Verkehrsmitteln am besten zurecht. Karlsruhe ist Flachland und manchmal haben die StadtplanerInnen sichtbar an die RadfahrerInnen gedacht. Das Stadtzentrum liegt direkt neben dem Unicampus. Dort muss man Distanzen zwischen den Hörsälen von bis zu über einem Kilometer in 15 Minuten Vorlesungspause zurücklegen.

Wer kein gutes Deo hat und auch sonst nicht gerne Zwangsjogging betreibt, kann sich mit dem Rad das Leben leichter machen. In der Kaiserstraße darf zu den Einkaufszeiten und eine Stunde danach nicht Rad gefahren werden. Werdet ihr dabei erwischt, kann das unnötige Ordnungsstrafen mit sich bringen. Meist ist man eh schneller, wenn man statt des PassantInnen-Slaloms in der Kaiserstraße den nördlichen Zirkel oder beispielsweise südlich die Zähringer- und Markgrafenstraße befährt. Die sind neuerdings auch mit grünen Markierungen auf der Fahrbahn als Fahrrad-“City Route“ erkennbar.

Fahrräder sind leider auch im friedlichen Karlsruhe vom Diebstahl bedroht. Ein sicheres Bügelschloss ist sinnvoll. Verlangt der Drahtesel eine Reparatur, stehen sehr viele Fahrradgeschäfte zu Diensten. „Radler-Martin“ (Steinstr. 23, Tel. 0721/373890) sei euch als etwas andere Werkstatt empfohlen – hier kann man auch unter Anleitung für 3 € Werkzeuggebühr selber reparieren. Oder ihr könnt euch auch im AKK Werkzeug leihen und dies dort tun.

Madame Vélo in der Oststadt bietet vor allem aufgemöbelte Gebrauchträder an. In der Mensa findet jedes Semester die berühmte Fahrradversteigerung „mit Hut“ statt, in der herrenlose gebrauchte Fahrräder aus Wohnheimen verkauft werden. Auch die Arbeitsförderungsbetriebe der Stadt in der Daimlerstraße kaufen und verkaufen gebrauchte Fahrräder.

sozialinfo/mobilitaet.txt · Zuletzt geändert: 01.07.2011 09:39 von tmb