Keine Werbung!Unerwünschte Werbung
Tonnenweise uninteressante Werbung von Lotterien, Großmärkten, Pizzadiensten, Gratis-Zeitungen.... verstopft jährlich die deutschen Briefkästen, ohne dass sie jemand liest. Das ist nicht nur lästig sondern trägt zur Zerstörung der letzten Urwälder bei.
Warum Papier sparen?
Ein Deutscher verbraucht im Durchschnitt 256kg Papier pro Jahr.
Große Teile davon stammen aus Raubbau an den letzten Urwäldern der Erde.
Unerwünschte Werbung abzulehnen ist eine einfache Möglichkeit Umwelt und Nerven zu schonen.
Wie vorgehen?1. Aufkleber anbringen
Gegen nicht personalisierte Werbung hilft ein "Keine Werbung"-Aufkleber, wie die GHG sie in Karlsruhe verteilt.
Solch ein Aufkleber führt schon zu einer starken Reduzierung der Werbung, wird aber zu oft noch ignoriert. Dies stellt eine Verletzung der Persönlichkeitsrechte (BGB § 823) des Briefkasteninhabers dar.
2. Eintragen in die Robinson-Liste
Gegen persönlich adressierte Werbung hilft ein Eintrag in die Robinson-Liste. Wer sich darin eintragen lässt, dessen Adresse wird für 5 Jahre Unternehmen zur Verfügung gestellt, die Direkt-Marketing betreiben. Dies führt zu einer Reduzierung der Werbung, die persönlich adressiert wird. (z.B. von Lotterien)
Ein Muster für die Aufnahme in die Robinson-Liste gibt es zum Beispiel bei Greenpeace Aachen.
3. Was tun, wenn trotzdem noch Werbung kommt?
Damit in den Hausflur oder vor die Tür gelegte Werbung auch unterbunden wird , sollten alle Briefkästen mit dem Aufkleber versehen sein. Zusätzlich empfiehlt es sich, die Haustüre und auch Zeitungsrohre zu bekleben. Die Verteiler sind in Eile und können sie sonst übersehen.
WICHTIG: Ein Aufkleber an der Haustür reicht nicht aus! Verbindlich ist nur ein Aufkleber auf dem Briefkasten!
Eine ausführliche Anleitung, wie man gegen weiterhin eingeworfene Werbung vorgegangen werden kann, findet man bei Greenpeace Aachen.
(Quelle: Greenpeace-Gruppe Aachen)
