Hier findest du eine kleine Auswahl abgeschlossener Projekte. Stöbere in unserer Vergangenheit.

 Teller statt Tonne (Winter 2012/2013)

Warum schmeißen wir unser Essen auf den Müll?
Deutsche Haushalte werfen jährlich Lebensmittel für 20 Milliarden Euro weg. Das Essen, das wir in Europa weg werfen, würde zwei Mal reichen, um alle Hungernden der Welt zu ernähren. Jeder zweite Kopfsalat wird aussortiert, jedes fünfte Brot muss ungekauft entsorgt werden. Kartoffeln, die der offiziellen Norm nicht entsprechen, bleiben auf dem Feld liegen und kleine Schönheitsfehler entscheiden über ein Schicksal als Ladenhüter.

Das wollen wir am 11. und 12. Februar 2013 thematisieren und mit euch diskutieren.

Film und Diskussion am Montag

Wir zeigen am 11. Februar um 20 Uhr einen Film zu diesem Thema im AKK.

Vor der Filmvorführung wird Andrea Stegili - Leiterin des Referats 'Markt und Ernährung' beim Regierungspräsidium Karlsruhe - über aktuelle Entwicklungen der Lebensmittelverschwendung in der Region informieren und für Fragen zur Verfügung stehen. Nach dem Film (Dauer: ca. 90 Minuten) möchten wir eine Diskussionsrunde starten.

kostenlose Suppe

Mehr als 30 Prozent der in Deutschland geernteten Kartoffeln kommen gar nicht in den Handel, sondern werden auf dem Acker liegen gelassen. Gründe dafür sind Handelsnormen, die keine Schönheitsfehler dulden.  
Am 12. Februar, ab 12 Uhr werden wir aus aussortiertem - aber völlig genießbarem - Gemüse eine leckere Suppe kochen und dir kostenlos vor dem AKK servieren! Die Zutaten bekommen wir von einem Pfälzer Bauern; der Karlsruher Bäcker Visel liefert die Brotbeilage.

Wir freuen uns auf dich!


 
Dein
Projektteam „Teller statt Tonne Karlsruhe"
Tobias Bach, Lukas Brückner, Philipp Hollberg, Samuel Karrer, Stephanie Pokoj und Florian Soldner unterstützt durch Jens Herion vom Slow Food Convivium Karlsruhe: www.slowfood.de/slow_food_vor_ort/karlsruhe/
 
Teller statt Tonne ist ein Veranstaltungskonzept von Slow Food Deutschland e.V. Der Verein macht sich seit 2011 mit Aktionstagen und Aufklärungskampagnen gegen die Lebensmittel-Verschwendung stark.
Weitere Informationen zu „Teller statt Tonne“ und der Slow Food Kampagne gegen Lebensmittelverschwendung findet Ihr hier: www.slowfood.de/slow_themen/lebensmittel_verschwendung/

 Critical Mass (2011-2012)
critical mass in Karlsruhe

Die grün-alternative Hochschulgruppe hat im Oktober 2011 in Karlsruhe mit der "critical mass" begonnen sich für den Fahrradverkehr einzusetzen. Freiburg, Berlin, New York oder Paris sind nur einige Städte in denen monatlich, immer am letzten Freitag eine gemütliche Massenfahrradtour stattfindet. Oft behindert die geplante "Rush-Hour" mit Fahrrädern den Autoverkehr, weil so viele Fahrräder einfach nicht auf den Radweg passen. Wegen diesem Nebeneffekt steht in Deutschland für die "critical mass" das Motto "Wir blockieren den Verkehr nicht - wir sind der Verkehr".

Der §27 der Straßenverkehrsordnung schafft als rechtliche Grundlage eine Garantie mit der Teilnahme nicht in illegale Aktivitäten verwickelt zu werden. Auch die körperliche Sicherheit wird dadurch unterstützt, weil manchmal Autofahrer in riskanten aber straßenverkehrsordnungswidrigen Fahrmanövern versuchen den Konvoi auf Kreuzungen zu überholen. 

 §27 StVO:(1) Für geschlossene Verbände gelten die für den gesamten Fahrverkehr einheitlich bestehenden Verkehrsregeln und Anordnungen sinngemäß. Mehr als 15 Radfahrer dürfen einen geschlossenen Verband bilden. Dann dürfen sie zu zweit nebeneinander auf der Fahrbahn fahren. Kinder- und Jugendgruppen zu Fuß müssen, soweit möglich, die Gehwege benutzen.

In Karlsruhe verläuft die Aktion jedoch stets friedlich. Das liegt vielleicht daran, dass Karlsruhe sehr fahrradfreundlich ist und sich für genau das, was die critical mass international bedeutet, nämlich "Freude am Fahrradfahren" und "gleichberechtigten Fahrradverkehr" mit seinem Fahrradverkehrskonzept einsetzt.

Das folgende 20-Punkte-Programm zeigt das Ziel und den Weg dorthin. Es baut darauf auf, dass der öffentliche Verkehrsraum grundsätzlich allen Verkehrsteilnehmern gleichberechtigt zur Verfügung steht. Jeder Verkehrsteilnehmer wird nach seinen spezifischen Bedürfnissen behandelt. Toleranz und gegenseitige Rücksichtnahme sind oberstes Gebot. Mit diesem Programm soll kein Vorrang für den Radverkehr in der Stadt propagiert, wohl aber Partei ergriffen werden für eine Verkehrsart, die in der Stadt ein zügiges Fortkommen ermöglicht, die Unabhängigkeit und Freude beim Fahrerlebnis bringt [1].

Die critical mass trifft sich immer am letzten Freitag im Monat um 17:45 am Kaiserplatz!

Mit der critical mass kann man erleben welchen Komfort gleichberechtigtes Radfahren ermöglicht. Die GHG ist der Meinung, dass der öffentliche Raum in einem extremen Verhältnis zugunsten des motorisierten Verkehrs verteilt ist. Zeigen Sie bei der critical mass, dass mehr Fahrradverkehr unsere Stadt verschönern würde! 

Quellen:

[1] www.karlsruhe.de/b3/verkehr/radverkehr/massnahmen

 Keine Werbung! (Sommer 2010)

Unerwünschte Werbung

Tonnenweise uninteressante Werbung von Lotterien, Großmärkten, Pizzadiensten, Gratis-Zeitungen.... verstopft jährlich die deutschen Briefkästen, ohne dass sie jemand liest. Das ist nicht nur lästig sondern trägt zur Zerstörung der letzten Urwälder bei.

Warum Papier sparen?

Ein Deutscher verbraucht im Durchschnitt 256kg Papier pro Jahr.
Große Teile davon stammen aus Raubbau an den letzten Urwäldern der Erde.
Unerwünschte Werbung abzulehnen ist eine einfache Möglichkeit Umwelt und Nerven zu schonen.

 

Wie vorgehen?

1. Aufkleber anbringen

Gegen nicht personalisierte Werbung hilft ein "Keine Werbung"-Aufkleber, wie die GHG sie in Karlsruhe verteilt.

Solch ein Aufkleber führt schon zu einer starken Reduzierung der Werbung, wird aber zu oft noch ignoriert. Dies stellt eine Verletzung der Persönlichkeitsrechte (BGB § 823) des Briefkasteninhabers dar.

2. Eintragen in die Robinson-Liste

Gegen persönlich adressierte Werbung hilft ein Eintrag in die Robinson-Liste. Wer sich darin eintragen lässt, dessen Adresse wird für 5 Jahre Unternehmen zur Verfügung gestellt, die Direkt-Marketing betreiben. Dies führt zu einer Reduzierung der Werbung, die persönlich adressiert wird. (z.B. von Lotterien)

Ein Muster für die Aufnahme in die Robinson-Liste gibt es zum Beispiel bei Greenpeace Aachen.

3. Was tun, wenn trotzdem noch Werbung kommt?

Damit in den Hausflur oder vor die Tür gelegte Werbung auch unterbunden wird , sollten alle Briefkästen mit dem Aufkleber versehen sein. Zusätzlich empfiehlt es sich, die Haustüre und auch Zeitungsrohre zu bekleben. Die Verteiler sind in Eile und können sie sonst übersehen.
WICHTIG: Ein Aufkleber an der Haustür reicht nicht aus! Verbindlich ist nur ein Aufkleber auf dem Briefkasten!

Eine ausführliche Anleitung, wie man gegen weiterhin eingeworfene Werbung  vorgegangen werden kann, findet man bei Greenpeace Aachen.

(Quelle: Greenpeace-Gruppe Aachen)

 Campustour (Sommer 2010)

Campustour der Grünen Hochschulgruppe und der Heinrich-Böll-Stiftung vom 7.6-10.6.2010 in Karlsruhe

Das KIT ist eine der Universitäten, der es in der ersten Runde der Exzellenzinitiative des Bundes gelang, den Status der Elite-Universität zu erwerben und damit in den Genuss von einigen Millionen Euro an Fördergeldern zu kommen. Aber was ist das KIT abseits davon? Was zeichnet die Institution aus, die als Zusammenschluss der Universität Karlsruhe und des Forschungszentrums Karlsruhe entstanden ist? Braucht das KIT ein klar definiertes Leitbild und wenn ja welches? Oder behindert ein solches Leitbild freie Forschung und Lehre? Wir wollen uns in diesem Jahr vom 7. bis zum 10. Juni im Rahmen der Campustour der Heinrich-Böll-Stiftung mit diesen Fragestellungen auseinandersetzen.

Das Programm im Einzelnen:

Montag, 7.6:

11-14h.

Stand vorm AKK

17:30h:

Vorträge und Diskussion zum Thema Leitbilder mit:
Prof. Dr-Ing. Hansjörg Seng (KIT): persönliche Leitbilder
Christian Brei (Uni Lüneburg): Hochschulleitbilder
NTI-Hörsaal


Mittwoch, 9.6:

11-14h.

Stand vorm AKK

16h

Campsuführung zum Thema Nachaltigkeit (Treffpunkt: AKK)

17:30h

Diskussion "Der Karlsruher Weg zur nachhaltigen Hochschule" mit
Prof. Horst Hippler (KIT, Präsidium)
Lena Keul (Greening the University, Tübingen)
Peter Schneider (Umweltministerium BaWü)
Prof. Dr-Ing. Hansjörg Seng (KIT)
Nusselt-Hörsaal

Donnerstag, 10.6:

11-14h

Stand vorm AKK

16h

Rollenspiel zum Thema Demokratie an der Hochschule (Treffpunkt: AKK, Voranmeldung am Stand)

18:30h

Diskussion "Wem gehört das KIT? Zwischen Unternehmen und demokratischer Hochschule" mit
Doris Baitinger (SPD, Gemeinderätin Karlsruhe, ehemalige AStA-Referentin)
Romen Link (Landesvorsitzender des RCDS, Konstanz)
Theresia Bauer (MdL, hochschulpolitische Sprecherin der Grünen in BaWü)
Moderation: Christian Füller (taz)
Redtenbacher-Hörsaal

Wir würden uns freuen, wenn ihr möglichst zahlreich zu dieser Veranstaltungsreihe erscheint und euch an den Diskussionen beteiligt. Die Frage, wohin die Reise des KIT geht, ist eine, die uns alle etwas angeht.

 

 Fotowettbewerb (Sommer 2010)

Wer willst du sein?

Wo wollen wir hin?

Wie wollen wir handeln?

 

Das Thema "Leitbilder" ist etwas abstrakt, aber mit ein bisschen Fantasie fällt dir dazu bestimmt ein gutes Motiv ein! Egal ob dein Foto zeigt, wie unsere Welt aussehen sollte, was sie jetzt schon tolles birgt oder ob du ganz andere Assoziationen mit dem Begriff hast und diese umsetzt, wir freuen uns auf deine Fotos.

Wie du bis zum 28. Mai 2010 teilnehmen kannst, erfährst du ganz unten auf diese Seite.

 

 Projekte vor 2010

Hier findest du ein paar ausgewählte Projekte aus grauer Vorzeit. Manche lassen sich nicht einmal mehr genauer datieren.

 

Klimawandler (Sommer 2009)

Woche der Sonne (Sommer 2008)

Grünes Sofa (Sommer 2008)

Fotowettbewerb (Sommer 2008)

Grüner Marktplatz

Emissionslounge (Sommer 2007)

Solarlounge und Fell-Vortrag (Sommer 2006)

Recyclingpapier

Bio-Bier

Mensokra - Mensadach zum Solarkraftwerk: Hieraus entstand der Solar-und Umweltverein Friedericiana e.V.

 Termine
  • Nächste Treffen am Dienstag, 18.06, 2.07, 16.07 um jeweils 19:15 Uhr. Bei guten Wetter im Forum (Richtung Audimax, fast bei AStA Container), bei schlechtem Wetter in der Bibliothek (Raumnummer steht dann auf Website).
  • Bei Fragen wende Dich einfach an gahg@lists.kit.edu
 GAHG auf Facebook

Du findest uns auch auf Facebook unter:
https://www.facebook.com/gahgkarlsruhe

 Treffen

Wir treffen uns normalerweise jeden Montag um 19:15 Uhr im Z10 im 2. Stock im Salon. Zurzeit sind jedoch keine Treffen - d.h. aber nicht, dass wir nicht aktiv sind. Wenn du Interesse daran hast, mit motivierten Menschen interessante Ideen an der Uni umzusetzen, dann schaue doch mal bei uns vorbei!

In der vorlesungsfreien Zeit, wenn das Z10 geschlossen hat, könnt ihr gerne im 2. OG klingeln.

Gerne verlegen wir den Treffpunkt zum Zwecke der Barrierefreiheit. Schreib uns einfach eine Mail!

 Quappe

Quappe_2018_final.pdf

2018