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Mensabühne

  • 20:30 Nur zu Besuch
  • 22:00 Rafiki
  • 23:30 Rage
  • 01:30 Breschdleng
  • Festsaalbühne

  • 20:00 Monkey Business
  • 21:30 Wirksystem
  • 23:10 Slut
  • 01:10 Das Pferd

  • Nur zu Besuch

    Eine ordentliche Liveshow zu erwarten habt ihr von NUR ZU BESUCH – die vier Jungs aus dem Murgtal haben textlastigen deutschen Rock zu bieten. Die ersten zwei Veröffentlichungen sind draußen und strotzen vor jugendlicher Energie – ein treibender Bass geht eine Allianz mit eingängigen Gitarrenriffs und wuchtigem Schlagzeugspiel ein. Das I-Tüpfelchen ist dann die kräftige Stimme von Sänger Sebastian. Kommen, anschauen, abgehen!


    Rafiki

    Mal ehrlich: Der Name ihres Albums “Mit Pauken und Trompeten“ verspricht schon mal alles, was RAFIKI an diesem Abend zu halten gedenken. Ska Punk mit sozialkritischen Texten machen die fünf Franken schon seit 2001 und konnten sich in den letzten Jahren eine stetig wachsende Fangemeinde in ganz Deutschland erspielen. Off-Beat Passagen gepaart mit Elementen aus der Punk- und Rockmusik durchbrechen festgefahrene musikalische Grenzen. Die melodischen Einwürfe der Trompete und Posaune bleiben im Gedächtnis hängen und fordern zum Tanzen auf. Live überzeugt Rafiki durch eine energiegeladene Bühnenshow und ihre Authentizität. Und davon, dass ein Gemisch aus deutschem Ska und Punk durchaus massenkompatibel sein kann und dass Blas- und Tanzmusik nicht nur ins Musikantenstadl gehört, könnt ihr euch an diesem Abend an der Festsaalbühne auf jeden Fall überzeugen...


    Rage

    Für die Metaler unter euch müsste an dieser Stelle keine Bandinfo stehen, für die Nicht-Metaller könnte man es so auf den Nenner bringen: RAGE sind einer der ältesten deutschen Metal-Acts, haben sich in mittlerweile 24 Jahren in die Herzen ihrer internationalen Fangemeinde gespielt, touren mit schöner Regelmäßigkeit von Südostasien bis Südamerika, schufen vor 12 Jahren das erste Klassikalbum einer deutschen Metalband, rockten schon alle größeren lokalen bis internationalen Festivals (Wacken inklusive), steuerten für Bösewicht Santa Maria (Sky Du Mont) eine Theme zum Soundtrack des Herbig-Films “Der Schuh des Manitu“ bei und ihre mittlerweile 18 Studioalben (u.a. Lingua Mortis, XIII, Speak Of The Dead) dürften der Grund dafür sein, warum euch immer wieder auf dem Campus der Schriftzug der Band auf T-Shirts und Rucksäcken begegnet... und diese Liste von Band-Höhepunkten ließe sich ohne Probleme fortsetzen. Also macht euch fertig zu bangen und seht euch den TopAct der Mensabühne des diesjährigen Karlsruher Unifestes an! (Zwei Wochen später sind RAGE dann übrigens auch im Fernsehen beim Bundesvision Song Contest zu sehen...)


    Breschdleng

    Die älteren Semester werden noch erlebt haben, wie BRESCHDLENG im Sommersemester 2006 das Studentenzentrum Z10 rockten: Die Backnanger mit dem harmlos klingenden Namen (schwäb. “Erdbeere“) konnten den Laden füllen und die Menge – sowohl Exilschwaben als auch waschechte Badener - mit Mundart-Hardcore zum Moshen bringen. Dafür, dass sich Schwäbisch mindestens genausogut zum Growlen und Brüllen eignet wie die Texte anglophoner Bands haben die vier Jungs auf jeden Fall den Beweis erbracht. Und sanfte Töne werden nicht zu erwarten sein, wenn dieses Mal der zweite Karlsruher Auftritt der schwäbischen Drescher ansteht: Songs wie “Roschdich“ oder “Bis oins heild“ gehen ordentlich nach vorne, die Double Bass kommt nicht zur Ruhe und die enorme Stimme von Sänger Wolf wird noch den Letzten auf die Tanzfläche brüllen. Helmtones against the Hazard? Garantiert nicht komisch, dafür härter als 90% des deutschen Hardcores, Vorprogramm von End Of Green bis Totenmond - das sind BRESCHDLENG.


    Monkey Business

    “Es war eine sternenklare Sommernacht, damals im Jahre 2003, als im beschaulichen Marysville/Kansas ein alter Bauer still in seinem Weizenfeld stand und in den dunklen, weiten Himmel blickte....“ Der nette alte Farmer aus der zugegebenermaßen verschrobenen MONKEY BUSINESS-Bandinfo wird den nächsten Satz nicht überleben, genausowenig wie sitzendes Publikum den Auftritt der drei Freiburger Punks am Karlsruher Unifest... denn getreu dem Motto “Wer sitzt, der stirbt; wer steht muss tanzen“ heizen die drei Jungs aus dem Kalifornien Deutschlands ihrem Publikum ein. Was bleibt da zu sagen? Wenig anderes außer: Iro-Alarm auf dem Unifest! Statt übertriebener Gitarrenverehrung ehrlicher Punkrock, statt virtuosen Bassläufen ordentliches DEDEL-DEDEL, statt zu zaghaften Beats ein straight nach vorne gehendes Schlagzeug – und das alles von einer talentierten (aber unterschätzten) jungen Band aus Freiburg namens MONKEY BUSINESS.


    Wirksystem

    Wenn es eine Band schafft, das gesamte Publikum zum Tanzen, Moshen, Mitsingen und Durchdrehen zu motivieren, dann sind es wohl die Jungs von WIRKSYSTEM. Die im Frühjahr von Udo Lindenberg zum Panik-Preis Nominierten sind längst keine Unbekannten in der Rockszene mehr. Mehrere hundert Shows, davon jede Menge als Headliner, eine USA-Tour, TV-Auftritte und etwa eine Millionen Downloads der Songs von der Bandhomepage sind nur Ausschnitte aus der umfangreichen Bandgeschichte. Ihre energiegeladene Mischung aus Crossover, Alternativ Rock und Nu Metal setzt in Kombination mit ihrer offensiven Live-Show mit einigen Überraschungen, jedes noch so träge Publikum in Bewegung. Ab Januar wird WIRKSYSTEM das neue zwölftes Album “Hawaii“ mit der neuen Show präsentieren. (Als übrigens 2007 an der Uni Karlsruhe der Studiengebührenboykott lief, solidarisierten sich WIRKSYSTEM mit den Studierenden der Frideriziana und veröffentlichten eine passende neue Version ihres Songs “An alle Kämpfer“, der wie alle anderen Songs der Band auch kostenlos auf ihrer Homepage heruntergeladen werden kann...)


    Slut

    Seit 1995 rocken sich SLUT durch die Lande, nahmen für Bayern 2005 am Bundesvision Song Contest teil und fielen auch schon den internationalen Feuilletons positiv mit ihrer Neuinterpretation von Kurt Weills Dreigroschenoper auf. Nachdem sich das Verweigererkollektiv mit dieser Inszenierung am Ingolstädter Theater in eine neue Welt wagte, danach sich (leider erfolgslos) auf einen Rechtsstreit mit Weills Nachlassverwaltern einließ, melden sich die fünf Musiker mit der neuen Scheibe “Still No. 1“ - als Produzent mit an Bord: Oliver Zülch (Die Ärzte, Juli) - nun zurück in der deutschen Musiklandschaft. Ihr könnt euch gefasst machen auf coole wie kühne Rockmusik und eine ordentliche Show – Abtanzen zu Songs wie “If I Had A Heart“ oder eben “Still No. 1“ ist heute abend herzlich erwünscht.


    Das Pferd

    Das Licht der Welt erblickte DAS PFERD im Jahr 2004. Geboren in Magden wechselte das Pferd bald den Stall Richtung Zeiningen. Geritten, gefüttert und gepflegt wird es von zwei jungen Männern, namens Felix und Andreas, wobei letzterer die Rhythmus-Sektion an den Drums vertritt und Felix am Klavier und Synthi in die Tasten greift. Was das Pferd außer dem hervorragendem Stammbaum und exzellentem Dressurreiten ausmacht, ist sicherlich die Live-Performance, bei der Electro, Disco, Drum‘n‘Bass und Ravepunk eine brisante Mischung eingehen. Alles live und ohne Samples und live noch mit Visuals verfeinert. Die Musik ist tanzbar, laut, und auch vor ausufernden Improvisationen schreckt das Pferd nie zurück. Wann auch immer irgendwo ein Haus besetzt, eine Demo angeführt oder eine Schüür gerockt werden soll: Das Pferd wiehert den richtigen Ton (wie unter anderem auch beim Sommerfest 2008 im Studentenzentrum Z10 vor mehreren hundert begeisterten Zuschauern...).



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    © 2008/2009 UStA Uni Karlsruhe, Zuletzt geändert: 29.12.2008, Erstellt von sanna