header.jpg

Mensa-Bühne

  • 20:30 Fetzer & the Turbochargers
  • 22:00 MoskovSKAya
  • 00:00 In Strict Confidence
  • 02:00 The Patricks
  • Festsaalbühne

  • 20:00 Liquid Horizon
  • 21:45 The Nerves
  • 22:45 The Kleins
  • 00:15 Jennifer Rostock

  • Fetzer & the Turbochargers

    Fetzer & the Turbochargers

    Wer Fetzer & the Turbochargers noch vom letzten Z10-Winterfest kennt, wird wohl wissen, warum er sich den 26. Januar fett im Kalender anstreichen sollte, wer sie noch nicht kennt, hat letztes Jahr was verpasst und sollte sich auf puren, dreckigen und geradlinigen Rock‘n‘Roll (gemacht von echten Männern mit Koteletten!) gefasst machen. Die Schwaben verzichten darauf, sich mit kompliziertem Liedaufbau und fragilen Konstruktionen abzugeben, "Unsere Musik geht nach vorne und knallt dem Hörer ins Gesicht" meint dazu Bandgründer und Frontmann Pascal Fetzer. Und dies scheint sich zu lohnen, denn die Nachfrage der Konzertbesucher nach den vier Rockern lässt nicht nach... sogar ein Musikvideo drehten sie dieses Jahr in den ehrwürdigen Hallen der Ludwigsburger Rockfabrik. Freut euch auf Fetzer und seine Turbocharger, die an diesem Abend die Massen zum Kochen bringen werden!


    MoskovSKAya

    MoskovSKAya

    MoskovSKAya ist eine Legende - bekannt in ganz Deutschland und berüchtigt als Ultrafetenknaller in ihrer oberschwäbischen Heimat. Seit 17 Jahren haben sich die acht Musiker dem Ska verschrieben, schnellem, melodiösem und ehrlichem Third Wave Ska. Und Abtanzen ist angesagt, wo auch immer der temporeiche Off-Beat von MoskovSKAya Bewegung provoziert, ob in Klubs oder bei großen Open Airs, ob quer durch Deutschland oder im europäischen Ausland. Bei unzähligen Auftritten, auch als Support von Bob Geldof, Manfred Mann, The Specials und anderen haben sich MoskovSKAya mit markanten Bläserriffs und eingängigen Texten an der Spitze der deutschen Ska-Szene etabliert. Wer einmal ein Livekonzert besucht hat, kommt wieder - und bringt beim nächsten Mal ein zweites T-Shirt mit...


    In Strict Confidence

    In Strict Confidence

    In Strict Confidence sind keine Unbekannten im Independent-Bereich. Sie konnten hier schon mit Hits wie "Das Zauberschloss","Herzattacke" oder "Become an angel" ein großes Publikum für sich gewinnen. Spätestens seit ihrem letzten Album "Exile Paradise", für dass sie viele Preise, nicht nur für die Musik, sondern auch für das Artwork erhielten, haben ISC geschafft eines sehr breit gefächertes Publikum zu erreichen. Die Formation um Frontmann Dennis Ostermann weiß mit finster romantischem elektronischem Sound zu bestechen. Von Klängen zwischen melodischem Elektro-Pop bis hin zu düsteren gitarrenlastigeren Balladen bietet die Band ein breites Repertoire, das zusammen mit einer atemberaubenden Live-Show das Versprechen auf ein beeindruckendes Konzert abseits ausgetretener Genre-Pfade bietet.


    The Patricks

    Man könnte wohl The Patricks aus Karlsruhe als leicht oder stark angetrashte Band bezeichnen, vollkommen gerecht würde man ihnen damit aber nur teilweise werden. Denn trotz einer grellen SpongeBob-Fotografie auf ihrem MySpace-Profil, einer komplett erfundenen Bandbio ("Nach ersten Auftritten als Vorgruppe von Jefferson Airplane und Velvet Underground gelang The Patricks mit Songs wie "Nordic Walking" (1969) oder "Living Beat" (1970) schnell der internationale Durchbruch..."), Bühnenkostümen wie von einer Bad-Taste-Party und überaus merkwürdigen Pseudonymen haben die 5 Jungs durchaus netten Electropunk und Synthi-Pop zu bieten. Was ab und zu wie die frühen Presidents Of The United States auf Speed, ab und zu wie Stereo Total mit Männergesang klingt, war schon INKA eine Würdigung als "Geheimtipp“ wert und ist als local hero auf dem Karlsruher Unifest zu hören, also kommen und anschauen!


    Liquid Horizon

    Liquid Horizon

    Im Jahr 2000 in Mannheim gegründet, entwickelte sich Liquid Horizon schnell zu einer progressiven Metal-Band, deren Haupteinflüsse im Bereich zwischen Savatage, Dokken, Vanden Plas und Dream Theater liegen. Damit ist die Marschrichtung klar: Druckvoll und groovend, melodische Gesangslinien, harte Gitarrenriffs und sphärische Keyboard-Passagen. Dabei entfernen sich die vier Jungs nicht nur in musikalischer Hinsicht von tausendfach gehörten Metal-Klischees, auch im textlichen Bereich weiß die Band mit kritischen Aussagen zum Zeitgeschehen zu überzeugen. Nach der Veröffentlichung ihrer Scheibe "Urban Legends" 2004 zeigte die Band verstärkte Livepräsenz und spielte Konzerte u.a. mit ihren Idolen Vanden Plas und Adler‘s Appetite.


    The Nerves

    The Nerves

    Als The Nerves 1987 die ersten Punk Songs in einer abbruchreifen Fabrik im süddeutschen Raum komponierten, ahnten sie nichts von der Langlebigkeit, die auf die Band zukommen sollte. Im Jahr 20 nach Bandgründung sind The Nerves eine eigenständige Band mit 5 professionellen Musikern und haben in der Entwicklung des unabhängigen deutschen Punk einige Spuren hinterlassen. The Nerves sind seit Jahren der Inbegriff für die autonome Punkrockszene ohne Bindung an ein Label. Unzählige Konzerte in Deutschland, sowie in zahlreichen Ländern Europas decken den Bedarf an Punkrock made by The Nerves. Immer ein bißchen besser zu sein – so die Hauptmotivation anno 1987 hat auch jetzt noch Bestand. Und trotz aller Innovation und Schnellebigkeit der Medien ging eines bei The Nerves nie verloren: Die Liebe zu Punk und der Blick für das Wesentliche. Das Ergebnis: 1.) Punkrock, der nicht den aktuellen Trends nachjagt, sondern nicht zuletzt durch Frontfrau Minnie Satellite selbst Maßstäbe setzt und 2.) Punkrock, der begeistert – und das mit einem eigenständigen Sound, der nahezu unschlagbar ist. Dies bewiesen The Nerves bei Shows mit Paradise Lost, PrimeSth, Pro Pain, Within Temptation, Balzac, Turbo AC‘s, Th e Avengers und vielen anderen bekannten Bands.


    The Kleins

    The Kleins

    "Da wo sich Turbonegro und Social Distortion über den Weg laufen, warten The Kleins, um beiden mal Hallo zu sagen." (Noize E-Zine) Stilistisch bewegen sich The Kleins in der Schnittmenge von Punk und Street Rock’n’Roll. Die am häufigsten genannten Vergleiche: Peepshows, The Bones, Turbonegro, Social Distortion, Supersuckers, Dead Kennedys, Sex Pistols… Was damit klar sein sollte: Die vier Jungs legen keinen Wert darauf, auf aktuelle Trends zu schielen. Sie wollen ganz einfach ihrem Hang zu Punk beeinflussten R’n’R Sounds mit hohem Mitsing-Faktor freien Lauf lassen, denn das ist es, was ihnen im Blut liegt. Kurz: Sie zelebrieren authentischen, punkigen Rock’n’Roll, der die Leute mitreißt. Bei den Songs steht die Gitarre von Daniel im Vordergrund, Keith am Schlagzeug hält alles zusammen und Haui Milautzki tritt Arsch am Bass. Die hörbar wütenden Lyrics des britischen Sängers Mark sind eine Mischung aus sarkastischer (Selbst-) Beobachtung, Gesellschaftskritik und politischem Aktivismus.


    Jennifer Rostock

    Jennifer Rostock

    "Am Mikrofon fährt Jennifer ihre Krallen aus. Denn Angriff ist die beste Verteidigung und Neid noch immer das beste Kompliment! Mit pikiertem Blick macht die Mehrheit einen Bogen um das Ganze, während der dreckige Rest zu blendenen Stakkatoriffs und morschen Analog-Keyboards hüpft und zappelt. Bass und Gitarre greifen dem Synthie an die Eier und ziehen, bis es rockt. Doch da sich das Tanzbein nicht von allein in die Disko trägt, schiebt sich immer wieder ein knackiger Beat aufs Parkett. Die Texte taumeln zwischen Poesie und Rotz. Mal struppig, mal gierig, mal süß, aber niemals mit nem Blatt vor dem Mund! Alles ist vintage, trägt pink und bewegt sich epileptisch. Die Leute kucken skeptisch? Ist egal!" Kommentar der Programmheft-Redaktion dazu? Fünf Leute aus Rostock (wer hätte es gedacht?), wilder Synthi-Rock‘n‘Roll, interessante Homepage, süße Sängerin mit grooooßer Stimme, werden euch alle zum Tanzen bringen, dementsprechend auch TopAct auf Festsaalbühne. Cool, nicht?



    hoepfner.gif

    © 2008 UStA Uni Karlsruhe, Zuletzt geändert: 10.Januar 2008, Erstellt von sanna